• Aquazoo-Loebbecke-MuseumAquazoo-Loebbecke-Museum

Photo © Helfmann, under CC-BY-SA 3.0, file: Aquazoo – Löbbecke Museum in Düsseldorf

Attraktion Kategorie: Museen

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  • Aquazoo – Löbbecke Museum ist ein städtisches Düsseldorfer Institut, das gleichzeitig die Aufgaben eines Zoos und eines naturkundlichen Museums erfüllt. Es wurde im Jahr 1987 im Nordpark der Stadt unter dem Namen Aquazoo – Löbbecke Museum eröffnet. Auf einer Fläche von 6800 m² werden in 25 Themenräumen rund 560 Tierarten in Aquarien, Terrarien und einer Tropenhalle ausgestellt (Stand: Oktober 2017). Hinzu kommen weitere naturkundliche Exponate des Museums. Mit rund 400.000 Besuchern pro Jahr ist der Aquazoo in Düsseldorf, Deutschland, seit vielen Jahren das bei weitem besucherstärkste Kulturinstitut der Stadt.

    Die Tradition der Einrichtung geht auf das private Museum des Apothekers Theodor Löbbecke zurück. Er kaufte zum Teil ältere Sammlungen auf, wie die des Bochumer Peter Wilhelm Ludwig Döring aus dem 18. Jahrhundert. Seine Sammlung wurde kurz nach seinem Tode im Jahr 1901 zum städtischen Besitz, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Stadt Düsseldorf die Exponate in einem Museum ausstellt. Im Jahr 1904 wurde es unter dem Namen Löbbecke-Museum in der Düsseldorfer Altstadt eröffnet.

    Im Jahr 1905 wurde der Stadt der 1876 gegründete, einst private Düsseldorfer Zoo übereignet. Dies wurde durch Gustav Adolf Scheidt möglich, weswegen der zoologische Garten den Namen Scheidt-Keim-Stiftung erhielt. 1930 wurde das Museum dann in den Zoo integriert, woraus sich die Einheit von Zoo und Naturkundemuseum erklärt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde im November 1944 der dem Zoo naheliegende Unterrather Güterbahnhof schwer bombardiert, wobei eine große Anzahl von Bomben im Zoo selbst einschlugen und diesen weitgehend zerstörten. Die meisten Ausstellungsstücke waren jedoch vorher evakuiert worden, denn auch das Museumsgebäude erlitt schwere Schäden. Nachdem die Einrichtung Aquarium/Museum nach dem Zweiten Weltkrieg an einem provisorischen Sitz in einem Hochbunker gleich gegenüber dem alten Zoogelände untergebracht worden war, zog sie nach langen – auch juristischen – Auseinandersetzungen 1987 zum gegenwärtigen Standort um… mehr auf Wikipedia.

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