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Foto © Peter Haas, under CC-BY-SA 3.0, file: Die Cap San Diego bei den St.-Pauli-Landungsbrücken (2011).

Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Die Cap San Diego ist ein Museumsschiff mit Liegeplatz an der Überseebrücke im Hamburger Hafen. Das 1961 gebaute Schiff wurde als Stückgutschiff gebaut und war bis in die 1980er Jahre im Liniendienst mit Südamerika eingesetzt.

Das Motorschiff Cap San Diego ist das größte betriebsfähige Museumsfrachtschiff der Welt. Es stellte den Höhepunkt des mechanisierten Frachtschiffbaus in Deutschland dar, bei dem eine maximale Ausprägung der meisten in der Frachtschifffahrt entwickelten Berufsbilder an Bord zu beobachten war.

Das Schiff wurde von der Deutschen Werft AG in Hamburg für die Reederei Hamburg Süd als letztes Schiff einer Serie baugleicher Stückgutfrachter gebaut und lief 1961 als Cap San Diego vom Stapel. Die zum großen Teil von Cäsar Pinnau gestalteten Schiffe dieser Cap-San-Klasse wurden ihrer eleganten Form wegen auch als „Die weißen Schwäne des Südatlantiks“ betitelt. Ihre Jungfernfahrt führte das Schiff über die USA nach Australien und zurück. Anschließend wurde es in der Südamerikafahrt eingesetzt.

Die meisten Linienfrachter in diesem Fahrtgebiet wurden ab den 1980er Jahren durch Containerschiffe ersetzt. So lösten die bei der Seebeckwerft in Bremerhaven gebauten Vollcontainerschiffe der Monte-Klasse ab 1984 die Stückgutfrachter der ersten Cap-San-Klasse im Südamerika-Dienst ab. Jene wurden wiederum durch Vollcontainerschiffe der zweiten Cap-San-Klasse ersetzt. Beide Klassen hatten eine sehr große Kühlcontainerkapazität und waren mit Einrichtungen für Porthole-Container ausgestattet. Ab 2004 nachfolgende Schiffe der Monte- und später der Rio-Klasse erhielten Anschlüsse für Integralcontainer, sie galten bei der Indienststellung als die Schiffe mit der weltweit größten Kühlcontainerkapazität.

Kurz vor der Verschrottung erwarb die Freie und Hansestadt Hamburg die Sangria. Sie erreichte im Oktober 1986 Cuxhaven in einem sehr schlechten Zustand. Sie wurde hier in einer Woche von vielen Freiwilligen notdürftig hergerichtet und lief am 31. Oktober Hamburg, Deutschland, an. Vom vorübergehenden Liegeplatz am Kirchenpauerkai verholte sie nach sechs Wochen nach Neumühlen. Hier blieb sie, bis sie am 30. September 1989 an die Außenseite der Überseebrücke wechselte. An ihren heutigen Liegeplatz an deren Innenseite wurde sie gut ein Jahr später verholt. Schrittweise wurden Renovierungs- und Erhaltungsarbeiten durchgeführt, um die Umwandlung zum Museumsschiff mit Räumen für Ausstellungen und Veranstaltungen zu realisieren… mehr auf Wikipedia.

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