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Foto © AltSylt, under CC-BY-SA 4.0, file: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ist ein Kunstgewerbemuseum in Hamburg, Deutschland. Es wurde 1876 als viertes Kunstgewerbemuseum im deutschsprachigen Raum (nach Leipzig, Wien und Berlin) gegründet. Das Museumsgebäude am Steintorplatz im Stadtteil St. Georg am Hamburger Hauptbahnhof beherbergte bis 1970 auch eine Gewerbeschule. Das Museum wird von einer Stiftung des öffentlichen Rechts getragen und hat den Zweck einer „Einrichtung der Kultur, insbesondere der Kunst und angewandten Kunst, mit seinen Sammlungen aus den europäischen, antiken und asiatischen Kulturkreisen“.

Die Sammlung umfasst etwa 500.000 Objekte und ist in vierzehn Bereiche aufgeteilt. Hervorzuheben sind mehrere Period Rooms, darunter der Spiegelsaal aus dem Budge-Palais, das „Pariser Zimmer“ und Verner Pantons Spiegel-Kantine.

Die erste Anregung zur Gründung des Museums kam 1861 von der Patriotischen Gesellschaft, Gewerbeschulen sowie eine Mustersammlung zur Förderung des städtischen Gewerbes einzurichten. Über Jahre hinweg verfolgte die Patriotische Gesellschaft diese Idee und brachte sie in die Hamburger Politik ein, 1865 beschloss dann der Senat die Eröffnung einer Gewerbeschule und einer Schule für Bauhandwerker.

1868 sammelte ein aus der Patriotischen Gesellschaft heraus gegründeter „Gewerbe-Verein“ private Mittel in Höhe von 13.000 Mark, mit denen der Schriftführer des Vereins, der damals 25-jährige Justus Brinckmann, erste Ankäufe für ein Museum tätigte, unter anderem auf der Weltausstellung 1873 in Wien.

Das Museum wurde am 15. September 1874 als viertes Kunstgewerbemuseum im deutschsprachigen Raum gegründet. Es befand sich zunächst in einem „provisorischen Ausstellungslocal“ bei St. Annen. Im gleichen Jahr erkannte der Senat den Standortnachteil Hamburgs im Kunstgewerbe und bewilligte die Finanzierung des Museums zur Förderung des regionalen Kunstgewerbes.

Im September 1876 bezog die „Allgemeine Gewerbeschule“, zu der auch die „Staatliche Baugewerkschule“ gehörte, den neu errichteten Schul- und Museumsbau am damaligen Lämmermarkt. Am Ende des Monats wurde dann das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg eröffnet. Dort teilte es sich zunächst 18 Räume im Erdgeschoss mit dem Botanischen Museum und dem Völkerkundemuseum.

Ziel des Gründungsdirektors Justus Brinckmann war es, „den Geschmack zu bilden und das künstlerische Niveau des Handwerks zu steigern“. Regionalen Kunsthandwerkern sollten Beispiele vorbildlicher Gestaltung aus der ganzen Welt gezeigt werden. Vorbilder waren das South Kensington Museum (gegründet 1852, heute Victoria and Albert Museum, London), das Österreichische Museum für Kunst und Industrie (gegründet 1863, heute Museum für angewandte Kunst Wien) und das Deutsche Gewerbemuseum (gegründet 1867, heute Kunstgewerbemuseum Berlin)… More on Wikipedia

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