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Foto © Ajepbah, under CC-BY-SA 3.0, file: Kontorhäuser Chilehaus und Sprinkenhof in Hamburg-Altstadt.

Sehenswürdigkeit Category: Weltkulturerbe

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Das Chilehaus ist ein 1922 bis 1924 erbautes Kontorhaus im Hamburger Kontorhausviertel. Die Architektur von Fritz Höger war beispielgebend für den Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre, der von Backsteingotik und Expressionismus inspiriert war. Der Bau stellt mit seinen 36.000 m² Bruttogeschossfläche bis zu zehn Stockwerken auf einer Grundfläche von 5950 m² eines der ersten Hamburger Hochhäuser dar. Mit seiner an einen Schiffsbug erinnernden Spitze nach Osten ist es zu einer Ikone des Expressionismus in der Architektur geworden.

Am 5. Juli 2015 wurde das Kontorhausviertel zusammen mit der Hamburger Speicherstadt und dem Chilehaus zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Die südliche Hamburger Altstadt war vom großen Brand von 1842 verschont geblieben. Abgesehen vom Zuschütten des Reichenstraßenfleets zur Schaffung einer Verkehrsachse zwischen dem Rathaus und dem 1842 eröffneten Berliner Bahnhof wurden kaum strukturelle Änderungen vorgenommen. Das Gängeviertel war in mittelalterlichen Strukturen kleinteilig parzelliert. Das Baugelände des Chilehauses war 1868 mit 69 Gebäuden bebaut.

Der Bau der Speicherstadt südlich des heutigen Zollkanals machte die Umsiedlung von 20.000 Einwohnern notwendig, von denen ein Teil im Gängeviertel Unterkunft fanden. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden einige kleinere Geschäftshäuser, 1894 mit dem Dovenhof auch das erste Kontorhaus in Hamburg, Deutschland.

Erst infolge der Choleraepidemie von 1892 wurde die Notwendigkeit zur Sanierung und Neugliederung des Gebietes drängender. Mit der Sanierung dieses Gebiets wurde aber erst nach weiteren zwanzig Jahren konkret begonnen. Die Planungen wurden maßgeblich von dem Hamburger Oberbaudirektor Fritz Schumacher beeinflusst… mehr auf Wikipedia.

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