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Foto © Olaf Kosinsky, under CC-BY-SA 3.0, file: Staatstheater Kassel, Deutschland.

Sehenswürdigkeit Category: Wahrzeichen

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Das Staatstheater Kassel ist ein staatlich getragenes Dreispartentheater mit Musiktheater, Schauspiel, Tanz, Kinder- und Jugendtheater sowie Konzertbetrieb. Der Bau aus den Jahren 1955 bis 1959, ausgeführt nach den Plänen der Architekten Paul Bode und Ernst Brundig, ersetzte den 1943 zerstörten Vorgängerbau, das Hoftheater, auch Preußisches Staatstheater genannt. Der Theaterkomplex umfasst einen umbauten Raum von 92.000 m³, der sich aus dem „Großen“ und dem „Kleinen Haus“ zusammensetzt. Das Staatstheater in Kassel, Deutschland, befindet sich auf dem südöstlichen Teil des Friedrichsplatzes, auf der Seite zur Karlsaue.

Bei dem Staatstheater Kassel von Paul Bode handelt es sich um einen Stahlskelettbau der sich uns als zusammengesetzt aus kubischen Baukörpern, als ein Rechteck erweist. Der Mitteltrakt, zwischen Opern- und Schauspielhaus, setzt sich aus dem Bühnenhausturm im Westen, dem Werkstattbau im Norden und in Richtung Osten und Süden durch den Verwaltungsflügel zusammen. Die beiden Foyers treten Richtung Osten und Westen aus dem Mitteltrakt hervor. Auf Grund des schwierigen Baugrundes, welcher schon von Anfang an für Probleme gesorgt hatte, war es erforderlich eine differenzierte Behandlung jedes Gebäudeteils vorzunehmen. Der Bühnenhausturm wurde auf tief gegründete Banketten und der Zuschauerraum des großen Hauses mit Stahlbetonbanketten, auf die mit Magerbeton gefüllten Kasematten gestellt.

Anhand der Westfasse des Opernhauses, lässt sich erkennen, dass die Außenwand 2-geschossig gegliedert und konkav geschwungen ist. Die stählerne Abschlusswand ist verglast und durchbrochen, durch ein Mäanderband aus horizontalen transparenten und undurchsichtigen Glasstreifen. Hinter ihr erhebt sich eine halbrunde und nach außen gewölbte Fasse aus Sichtbeton, die des Zuschauerraums. Über den vier Eingängen des Großen Hauses befindet sich ein freitragendes Kupferdach, mit einem Ausmaß von etwa 11,5 Metern. Hinter dem Werkstattbau, genauer gesagt an dessen östlichem Ende, schließt das Foyer des Schauspielhauses an. Dieses steht in direktem Gegensatz zum Opernhaus und weist deshalb eine konvex geschwungene Fassade auf. Hier sind die Wände ebenfalls aus Sichtbeton, seiner Front jedoch ist roter Backstein vorgeblendet. Das Foyer des Schauspielhauses ist dem Zuschauerraum quer vorgelagert… mehr auf Wikipedia.

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