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Foto © Paul Hermans, under CC-BY-SA 3.0, file: Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Deutschland

Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Die Stiftung Museum Kunstpalast, von 2001 bis 2011 auch in der Schreibweise museum kunst palast bekannt, ist ein Kunstmuseum im Ehrenhof in Düsseldorf, Deutschland. Von 1925 bis 1926 wurde der bereits existierende Kunstpalast von 1902 nach Entwürfen des Architekten Wilhelm Kreis umgebaut; dann war er Jahrzehnte unverändert. Von 1999 bis 2000 erfolgte ein Umbau nach Plänen von Oswald Mathias Ungers.

Bis 2001 wurde diese Institution allein von der Stadt Düsseldorf unter dem Namen Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof betrieben. Seitdem wird das Museum Kunstpalast im Rahmen einer „Public-private-partnership“ von einer Stiftung der Stadt, dem Energieunternehmen E.ON sowie dem Handelskonzern Metro Group getragen. Die Sammlung des Museums umfasst Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Daneben sind Spezialsammlungen zu Kunstgewerbe, Kunsthandwerk und Design, Grafik sowie eine bedeutende Glassammlung zu sehen.

Das Museum Kunstpalast liegt zwischen dem Rhein und dem Hofgarten, nördlich der Düsseldorfer Altstadt. Es befindet sich auf dem 1926 von Wilhelm Kreis für die Großausstellung GeSoLei zum kulturellen Zentrum ausgebauten Areal, das von der Altstadt durch die Auffahrt zur Rheinbrücke nach Oberkassel getrennt ist. Das Gelände liegt zwar außerhalb des Stadtkerns, aber dennoch zentral.

Vor dem Ausbau befand sich dort nur der 1902 parallel zum Fluss gebaute neobarocke Kunstpalast. Kreis ließ eine neue Fassade für dieses Gebäude anbringen und integrierte es in eine hufeisenförmige Anlage, die nach den Empfangshöfen von Schlossanlagen als Ehrenhof bezeichnet wird. Das Gebäude wirkt mit den breiten Baukörpern, die auf Sockeln aus Muschelkalk ruhen, monumental. Damit spielte Wilhelm Kreis auf eine Grab- und Pyramidenarchitektur an, was er jedoch mit den um das ganze Gebäude verlaufenden Fenstern wieder zurücknahm. Diese Fensterreihe scheint von der Industriearchitektur inspiriert worden zu sein. Wie alle Dauerbauten der GeSoLei weist auch das Kunstmuseum zur Rheinseite hin eine palastartige, symmetrische Backsteinfassade mit großflächiger Ornamentik und mit Elementen aus Werkstein auf. Auf einem horizontal über die Fassade laufenden flachen Ziegelstreifen ist hier in lateinischen Lettern das Motto des Kunstmuseums angebracht: ARS AETERNA – VITA BREVIS (Die Kunst ist ewig, das Leben kurz). Das Kunstmuseum, das anschließende Reichsmuseum (heute das NRW-Forum), die Tempeltore, die die Öffnungen in der Rheinfront akzentuieren, und die monumentale Kuppel des Planetariums (heute die Tonhalle) formulieren eine festliche, teilweise sakral wirkende Abfolge von Großbauten mit bewusst gewählten historischen Anklängen. Die monumentale Gestaltung und die Ausrichtung auf den Rhein entspricht den Bemühungen der Stadtplaner seit Anfang des 20. Jahrhunderts, das Rheinufer attraktiver zu gestalten, um die symbolische Bedeutung des Rheins als Sinnbild des Deutschen Reichs und um die Rolle Düsseldorfs als Großstadt zu unterstreichen… mehr auf Wikipedia.

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