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Foto © Wiegels, under CC-BY-SA 3.0, file: NRW-Forum in Düsseldorf-Pempelfort

Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Das NRW-Forum Düsseldorf ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungshaus im Ehrenhof in Düsseldorf, Deutschland, mit den Schwerpunkten Fotografie, Pop und digitale Kultur. Zum 31. Dezember 2013 zog sich das Land Nordrhein-Westfalen wegen eigener Haushaltsprobleme überraschend aus der Kofinanzierung des Hauses zurück, wodurch dessen Existenz gefährdet war. Alleiniger Gesellschafter des Vereins NRW-Forum Kultur und Wirtschaft e.V. und somit Träger des Hauses ist zurzeit die Landeshauptstadt Düsseldorf. Eine weitere Verwendung des Gebäudes als selbständige städtische Kultureinrichtung ist vorgesehen. Hierzu wurde Alain Bieber zum 1. April 2015 als neuer künstlerischer Leiter berufen. Außerdem stellte die Stadt jährliche Haushaltsmittel von einer Million Euro bereit.

Das Museumsgebäude befindet sich nördlich der Altstadt zwischen dem Rhein und dem Düsseldorfer Hofgarten in der Nachbarschaft von Tonhalle, Kunstpalast, Rheinterrasse und in der Nähe der Kunstakademie Düsseldorf.

Anlässlich der GeSoLei-Ausstellung wurde nach Plänen von Wilhelm Kreis 1926 das Ehrenhof-Areals errichtet. Das Ausstellungsgebäude für das NRW-Forum beherbergte nach der GeSoLei zunächst das Reichsmuseum für Gesellschafts- und Wirtschaftskunde. Es wurde am 23. Juni 1928 eröffnet und stellte einen neuen Typ eines Gegenwartsmuseums dar. An seinem technik-, wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Ausstellungskonzept war Oskar von Miller, der Gründer des Deutschen Museums, beteiligt. Geschäftsführerin des Reichsmuseums war bis 1929 Marta Fraenkel.

Vom 9. Dezember 1951 bis zum Beginn der 1990er Jahre bestand hier das Landesmuseum Volk und Wirtschaft, das als Technikmuseum das Wechselspiel von Mensch, Natur und Wirtschaft, von Arbeit und Freizeit in den soziologischen Wandlungen aufzeigte, insbesondere spezifische Entwicklungen innerhalb Nordrhein-Westfalens. Ein begehbares Steinkohlebergwerk im Untergeschoss galt als Hauptattraktion des Hauses.

Aufgrund mangelnder Akzeptanz und der damaligen Haushaltskrise der Stadt Düsseldorf war dieses Museum von unmittelbarer Schließung und eventueller Veräußerung betroffen. In Abstimmung des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Stadt Düsseldorf wurde ein neues Konzept für das Haus erarbeitet. Nach einer vollständigen Sanierung wurde es am 9. Oktober 1998 als „NRW Forum Kultur und Wirtschaft“ durch die Kulturministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Ilse Brusis, wiedereröffnet; den Festakt begleitete eine programmatische Rede des Direktors des New Yorker Guggenheim Museums, Thomas Krens.

Die Infrastruktur des Hauses wurde vom Land Nordrhein Westfalen, der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Messe Düsseldorf, weiteren Institutionen und Düsseldorfer Unternehmen gemeinschaftlich über einen Trägerverein verantwortet. Sämtliche Ausstellungen des NRW-Forum wurden ausschließlich über eigene Einnahmen und Sponsoring finanziert. Als weitere Besonderheit wird zudem erstmals das Ausstellungs- und Veranstaltungsmanagement eines öffentlichen Ausstellungshauses von einem privaten Betreiber im Rahmen eines Management-Vertrags langfristig besorgt… mehr auf Wikipedia.

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