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Foto © Kürschner, under Public domain, file: Schifffahrtsmuseum Düsseldorf, Deutschland.

Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Das Schifffahrtsmuseum Düsseldorf ist eines der ältesten Binnenschifffahrtsmuseen Deutschlands und heute im Schlossturm am Rheinufer, dem einzigen erhaltenen Teil des Stadtschlosses und Wahrzeichen der Landeshauptstadt, beherbergt. Mit Exponaten zur Ökologie des Rheins, zur Schiffbaugeschichte, zu Handel und Reisen auf dem Fluss sowie zu vielen anderen Aspekten entfaltet die Ausstellung vom alten Kellergewölbe bis ins Obergeschoss ein lebendiges Bild der Menschen und der Schifffahrt an und auf dem Strom. Eine Multimediaschau lässt die Geschichte von Stadt und Schloss lebendig werden, zudem bieten PCs historische Bilder, Filme und Archivalien zu verschiedenen Themen – vom Baden im Rhein bis zum Brückenbau. Im Aussichtsgeschoss befindet sich ein Café mit Ausblick auf die Altstadt, den Fluss und die heutige Schifffahrt.

1288 wurde Düsseldorf, Deutschland, zur Stadt erhoben und eine schlichte Burg entstand. Zu dieser Zeit lag sie noch außerhalb der kleinen Stadt an der Düssel. Die wenigen Häuser scharten sich um die St.-Lambertus-Kirche. 1386 erwähnt erstmals eine Urkunde diese Burg am Rheinufer in Düsseldorf. Laufend wurde die Anlage erweitert, doch liegen aus dieser Zeit keine Abbildungen vor. Im 16. Jahrhundert entschieden sich die Herzöge von Jülich-Kleve-Berg für Düsseldorf als Hauptresidenz. Nach Aus- und Umbauten präsentierte sich das Schloss um 1550 als Dreiflügelanlage mit geschlossenem Innenhof. Der nordöstliche, runde Schlossturm zur Stadtseite hatte 1551 Richtfest. In den unteren Ausstellungsgewölben ist das Grundmauerwerk mit einer Stärke von 3,60 m zu sehen, das mit eingestreuten Lava-Steinen vom Mittelrhein errichtet wurde. Aufsteigend verjüngen sich die Mauern.

Zur Zeit der Landesherren aus dem Hause Pfalz-Neuburg im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Innenausstattung des Schlosses im barocken Stil erneuert und ein Galeriegebäude in den Schlossgarten am Rhein gebaut. Nach 1716 residierten die Landesherren nicht mehr in Düsseldorf, doch wurde das Schloss um 1750 nochmals umgebaut. 1794 beschossen und zerstörten zu großen Teilen französische Truppen die Residenz inmitten der Stadt. Erst in preußischer Zeit wurde die Ruine wieder aufgebaut. Nach einem Brand im Jahre 1872 stand das Schloss lange als „schaurige Ruine“ am Rheinufer und wurde zu Ende des Jahrhunderts abgerissen. Lediglich der runde Turm überstand alle Katastrophen und sollte laut königlichem Beschluss stehen bleiben.

1943 brannte der Turm nach einem Luftangriff das letzte Mal aus. Die Düsseldorfer Bevölkerung hatte sich schon vor dem Krieg für ihr Wahrzeichen engagiert, nun sorgte sie auch weiterhin für seinen Erhalt… mehr auf Wikipedia.

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