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Foto © Jörg Wiegels, under CC-BY-SA 3.0, file: Düsseldorfer Stadthaus, Düsseldorf, Deutschland.

Sehenswürdigkeit Category: Wahrzeichen

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Das Düsseldorfer Stadthaus liegt in der Düsseldorfer Altstadt an der Mühlenstraße. Im Osten wird es durch die Andreaskirche begrenzt, im Süden durch die Andreasstraße und im Westen durch die Mertensgasse. Das Stadthaus, wie es vor allem nach 1945 genannt wurde, hat eine bewegte Bau- und Nutzungsgeschichte hinter sich, die wiederum eng mit der Geschichte der Stadt Düsseldorf verknüpft ist. So wurde das Haus im Laufe der Jahrhunderte als Kloster, Schule, Sternwarte, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Polizeipräsidium und NS-Gedenkstätte genutzt.

Das ursprüngliche Gebäude in Düsseldorf, Deutschland, ist in drei Bauphasen seit dem Ende des 17. Jahrhunderts errichtet worden. Erbaut wurden die meisten Gebäude durch den seit 1619 in Düsseldorf wirkenden Jesuitenorden, der dort 1622 bis 1629 ein Kloster und das Düsseldorfer Jesuiten-Gymnasium unterhielt. Der heute sichtbare Gebäudetrakt, der zur Mühlenstraße weist, ist ab etwa 1710 entstanden. Das Gebäude schloss unmittelbar an die Andreaskirche an.

Im Obergeschoss des Klosters wurde auch eine Sternwarte errichtet, die zunächst von dem Jesuitenpater Ferdinand Orban (1655–1732) und dann von dem Astronomen Johann Friedrich Benzenberg genutzt wurde. Bis etwa 1953 blieb sie erhalten. Nach der Nutzung als Jesuitenkloster und -kolleg diente das Gebäude weiterhin als Schule. In dem Schulgebäude lag auch die „aula academica“, die durch die Rechtsakademie Düsseldorf als Lehrraum genutzt wurde.

Bei der Aufhebung des Jesuitenordens (1773) ging das Anwesen in staatlichen Besitz über und wurde ab 1784 als Kurfürstliche Kanzlei in Ergänzung zum gegenüber liegenden Statthalterpalais (siehe unten) genutzt. Von 1806 bis 1813 diente es anschließend als Regierungssitz des Großherzogtums Berg. Die Fassade entlang der Mühlenstraße wurde 1823 nach Plänen des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel klassizistisch umgestaltet. 1824 zog nach Gründung der preußischen Rheinprovinz die Königliche Regierung Düsseldorf ein, die mehrfach wieder auszog und Gebäudeteile vermietete oder verkaufte, am Ende des 19. Jahrhunderts das Gebäude jedoch wieder voll nutzte. Das Haus war also mit Unterbrechungen zwischen 1824 und 1911 Sitz des Regierungspräsidenten. In den Jahren 1889/91 und 1901/02 kamen weitere Gebäudeteile an der Westseite hinzu. Die Regierung zog erst 1911 aus dem Gebäude aus und bezog das heutige, zwischen 1907 und 1911 errichtete Regierungspräsidium an der Cecilienallee, das über sehr viel größere Raumkapazitäten verfügte. Die Stadt Düsseldorf übernahm daraufhin das Gebäude vom Staat. Durch die Anbauten verfügte das Stadthaus nun über insgesamt drei Innenhöfe… mehr auf Wikipedia.

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