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Foto © Hans Peter Schaefer, under CC-BY-SA 3.0, file: Lehmbruck-Museum, Duisburg, Deutschland.

Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Das Lehmbruck-Museum ist ein öffentliches Museum in Duisburg, Deutschland, mit Schwerpunkt auf dem Werk des Bildhauers Wilhelm Lehmbruck (1881–1919). Es verfügt des Weiteren über eine Sammlung internationaler Skulptur der Moderne und Skulpturen, Plastik und Malerei des deutschen Expressionismus. Das Museum liegt im städtischen Immanuel-Kant-Park und ist von einem öffentlich zugänglichen Skulpturengarten mit über 40 Freiluftskulpturen umgeben.

Das Lehmbruck-Museum geht zurück auf das Kunstmuseum Duisburg, welches 1924 von dem Kunsthistoriker August Hoff gegründet und als zunehmend eigenständige Einrichtung bis 1933 geführt wurde. Damals wurden Teile der Sammlungen aus dem Duisburger Heimatmuseum, das seit 1902 im neuen Rathaus residierte, in die Tonhallenstraße 11a verlegt. Das Heimatmuseum wurde vorbereitet, unterstützt und begleitet vom Museumsverein von 1902, der wiederum hervorgegangen war aus der Duisburger Altertümerkommission von 1896.

Der Verein, dessen Geschäftsführer Hoff 1924 wurde, wandte sich schon seit 1907 auch der zeitgenössischen Kunst zu. Er begann, eine Sammlung mit Werken des Bildhauers Wilhelm Lehmbruck aufzubauen, der 1881 in Meiderich (heute ein Stadtteil Duisburgs) zur Welt kam. Hoff blieb bis 1926 für beide Museen zuständig, die zunächst noch einen gemeinsamen Haushalt hatten. Anfang der 1930er Jahre wurde der Museumsverein zum Kunstverein umgewandelt und Förderverein des Kunstmuseums, das die Stadt Duisburg 1931 als Träger übernahm. Aus dem zweiten Standort in der Tonhallenstraße, in den 1924 auch die Lehmbruck-Objekte überführt wurden, entwickelte sich in wenigen Jahren das heutige städtische Kunstmuseum. Einige weitere Impulse aus Bürgerschaft und städtischen Gremien aus der Zeit vor Beginn und vor Ende des Ersten Weltkriegs sowie Übernahmen aus dem Nachlass des namengebenden Künstlers trugen zur Entstehung der Sammlung wesentlich bei. Eine größere Anzahl von Objekten ging der Sammlung 1937 durch die nationalsozialistischen Aktivitäten gegen die angeblich Entartete Kunst verloren.

Seit 1958 wurde auch internationale Skulptur der Moderne in die Sammlung aufgenommen. Der heutige Museumsbau am Rand des Immanuel-Kant-Parks in Duisburg wurde von Manfred Lehmbruck (1913–1992), einem Sohn Wilhelm Lehmbrucks, errichtet. Die Große Glashalle und der Lehmbruck-Trakt entstanden 1964. Der Förderkreis des Wilhelm Lehmbruck Museums e. V. wurde 1968 gegründet. 1983 entstand ein Erweiterungsbau, der 1987 eröffnet wurde… mehr auf Wikipedia.

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