• DeilbachhammerDeilbachhammer

Foto © Frank Vincentz, under CC-BY-SA 3.0, file: Deilbachhammer, Essen Kupferdreh

Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Der Deilbachhammer war ein Eisenhammer in Essen-Kupferdreh am Unterlauf des Deilbachs. Er wird heute zu Anschauungszwecken und für wissenschaftliche Forschungen genutzt und gilt als letztes Hammerwerk des Ruhrgebiets, das sich noch an seinem Originalschauplatz befindet. Der Erhalt des Denkmals in Essen, Deutschland, ist nicht gesichert.

Der Deilbachhammer gehört wie andere historische Industriegebäude zu der Museumslandschaft Deilbachtal. Er wird wie der bachabwärts liegende Kupferhammer als Außenstelle des Ruhr Museums (früher Ruhrlandmuseum) betrieben. Die unmittelbar am Bachlauf gelegene Gebäudegruppe bestehend aus Hammerschmiede und Wohnhaus stammt ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert, sie steht seit 1985 unter Denkmalschutz. Das heute noch erhaltene zweigeschossige verschieferte Fachwerkhaus mit Satteldach wurde im 18. Jahrhundert erbaut.

Die beiden Schwanzhämmer wurden über jeweils ein Schaufelrad angetrieben, das durch abgeleitete Deilbachwasser betrieben wurde. Mit Kopfgewichten von 100 Kilogramm bzw. 70 Kilogramm schmiedeten sie aus Eisen bäuerliches Arbeitsgerät wie Pflugscharen oder Achsen, außerdem Steinbruchwerkzeuge und Beschläge. Ende des 19. Jahrhunderts nutzte man die Anlage für Ausbesserungsarbeiten an der Prinz-Wilhelm-Eisenbahn.

1911 erwarb die Bergische Elektrizitäts-Versorgungs-Gesellschaft, die in unmittelbarer Nachbarschaft ein Kohlekraftwerk gebaut hatte, den Hammer.

1917 nach dem Bruch der Hauptantriebswelle stillgelegt, wurde der Hammer 1935 bis 1937 mit Unterstützung des Kraftwerks, der Firma Krupp, des Vereins Deutscher Eisenhüttenleute (VDEH), des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), der Stadt Essen und der Provincialverwaltung des Rheinlandes wieder hergestellt. Im Zweiten Weltkrieg verfiel er allerdings wieder.. mehr auf Wikipedia.

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