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Foto © Wiki05, under CC-BY-SA 3.0, file: Domschatzkammer in Essen, Deutschland

Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Der Essener Domschatz ist eine der bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kunstwerke in Deutschland. Eine Vielzahl von Schatzstücken ist der Öffentlichkeit zugänglich in der Domschatzkammer neben der Münsterkirche. Das Domkapitel versteht die Schatzkammer jedoch nicht als Museum, sondern als den Ort, an dem liturgische Geräte und Objekte aufbewahrt werden, die, soweit konservatorisch vertretbar, auch heute noch im Gottesdienst Verwendung finden.

Der Domschatz ging aus dem Schatz des ehemaligen Damenstifts Essen hervor, der nach der Säkularisation des Stifts im Jahr 1803 in das Eigentum der dem Stift zugehörigen Pfarrgemeinde St. Johann Baptist überging.

Während des Ruhraufstands 1920 wurde der gesamte Stiftsschatz heimlich nach Hildesheim ausgelagert, von wo er 1925 zurückgebracht wurde.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Domschatz zunächst nach Warstein, dann auf die Albrechtsburg in Meißen und von dort aus nach Siegen gebracht, wo er zum Schutz vor Luftangriffen im Hainer Stollen eingelagert wurde – wie auch der Aachener und der Trierer Domschatz. Nach Kriegsende wurde er dort von amerikanischen Truppen gefunden und in das Landesmuseum nach Marburg verbracht, später in eine Sammelstelle für ausgelagerte Kunstwerke nach Schloss Dyck bei Rheydt. Von April bis Oktober 1949 wurde der Essener Domschatz in Brüssel und Amsterdam ausgestellt und anschließend nach Essen zurückgebracht.

1953 wurde der Domschatz in einer Ausstellung in der Villa Hügel gezeigt. Seit 1957 ist der Schatz Eigentum des damals neu gegründeten Bistums Essen. Die Domschatzkammer wurde erstmals 1958 auf Wunsch des ersten Essener Bischofs Franz Hengsbach uneingeschränkt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der erste Kustos des Domschatzes war Domkapitular Leonhard Küppers.

Wegen einer baulichen Erweiterung musste die Schatzkammer ab dem 15. September 2008 bis zum 15. Mai 2009 geschlossen werden. Der Domschatz wurde vom 20. Oktober 2008 bis zum 8. Februar 2009 unter dem Motto Gold vor Schwarz als Eröffnungsausstellung des Ruhr Museums in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein gezeigt. Die neue, um 70 Prozent Ausstellungsfläche vergrößerte und museumspädagogisch verbesserte Ausstellung des Domschatzes wurde am 15. Mai 2009 eröffnet… mehr auf Wikipedia.

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