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Foto © PR2016, under CC-BY-SA 4.0, file: Das Zentrum für verfolgte Künste befindet sich im Gebäude des Kunstmuseums Solingen, Deutschland.

Sehenswürdigkeit Category: Denkmäler und Museen

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Das Zentrum für verfolgte Künste in Solingen ist ein deutsches Kunstmuseum. Es ist Europas einzige Institution, die sich dauerhaft mit verfolgten Künstlern und ihren verbotenen Werken auseinandersetzt. In permanenten sowie wechselnden Ausstellungen wird ihren Schicksalen nachgegangen und die Frage nach den Ursachen für die Verfolgung von Künstlern gestellt.

Das Zentrum für verfolgte Künste befindet sich im Gebäude des Kunstmuseums Solingen in Solingen, Deutschland. Hierbei handelt es sich um das ehemalige Rathaus der Stadt Gräfrath, ein 1907/1908 erbautes Gebäude des Neubergischen Stils sowie einen 1995/1996 realisierten rückwärtigen Anbau. Es liegt auf einer Anhöhe über dem historischen Ortskern des Solinger Stadtteils Gräfrath zwischen der Bundesstraße 224 und der ehemaligen Korkenziehertrasse, die Haltestellen Gräfrath und Bergerbrühl des Solinger Oberleitungsbusses befinden sich in fußläufiger Entfernung.

Das Zentrum für verfolgte Künste betreut die Bürgerstiftung für verfolgte Künste – Else-Lasker-Schüler-Zentrum – Kunstsammlung Gerhard Schneider. Diese Bürgerstiftung besteht aus der Literatursammlung Die verbrannten Dichter des Journalisten Jürgen Serke (erworben von der Else-Lasker-Schüler-Stiftung Verbrannte und Verbannte Dichter/Künstler – für ein Zentrum der verfolgten Künste) sowie einem Teil der Kunstsammlung Entdeckte Moderne des Sammlers Gerhard Schneider. Als Dauerleihgabe der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft befindet sich im Zentrum für verfolgte Künste zudem die größte Sammlung von Originalzeichnungen Else Lasker-Schülers außerhalb Israels. Ergänzt werden die Sammlungen u. a. von Werken des in Solingen geborenen Malers Georg Meistermann, der während des Nationalsozialismus von der diktatorischen Kulturpolitik der Nazis betroffen war. Einige Werke des Künstlers und Widerstandskämpfers Ernst Walsken aus dem Solinger Kunstbesitz werden auch im Kontext der verfolgten Kunst gezeigt.

Die zeitlichen Schwerpunkt der beiden Sammlungen sind begrenzt auf die Zeit des Nationalsozialismus sowie der DDR. Entsprechend den politischen Verwerfungen dieser Zeit und der damit einhergehenden Kulturpolitik beider Staaten, sind die Künstler heute eher unbekannt. Das Zentrum will ihrer gedenken und sie gleichsam zurück in die Kulturgeschichte holen… mehr auf Wikipedia.

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