• ManuelskottenManuelskotten

Photo © Frank Stursberg, under CC-BY-SA 3.0, file: Der Manuelshammer in Wuppertal Cronenberg.

Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Der Manuelskotten, auch Kaltenbacher Kotten genannt, ist der einzige noch funktionsfähige, wassergetriebene Schleifkotten in Wuppertal, Deutschland.

Der Manuelskotten liegt am Kaltenbach, der auf 231 m ü. NN nahe dem Cronenberger Zentrum entspringt und nach 2,2 km auf 110 m ü. NN bei dem Ortsteil Kohlfurtherbrücke in die Wupper mündet. An dem kurzen Bachlauf lagen seit 1692 insgesamt sechs Wasserkraftanlagen, darunter drei Hammerwerke, zwei Schleifkotten und eine Mühle (der Friedrichshammer, der Obere Kotten, der Manuelskotten, der Kaltenbacher Hammer, die Cronenberger Getreidemühle und der Schütterhammer). Der Manuelskotten ist die jüngste der Anlagen.

Die Schleifsteine werden von einem oberschlächtigen Wasserrad angetrieben, das sein Wasser aus einem Aufstau des Kaltenbachs erhält. Transmissionsriemen und Zahnräder verteilen die Drehkräfte auf mehrere Schleif- und Poliersteine. Eine Dampfmaschine, ab 1934 ein Dieselmotor und schließlich ab 1950 ein Elektromotor unterstützten die Wasserkraft.

An den Bächen und Flüssen im Wuppertaler, Remscheider und Solinger Raum wurde seit dem 14. Jahrhundert Eisen und Stahl industriell bearbeitet. Im Gebiet dieser drei Städte siedelten sich mehrere hundert Hammerwerke und Schleifkotten an, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Wasserkraft der Region nutzten.

Obwohl der Grad der Industrialisierung aufgrund des Wassereichtums der Region seit dem 17. Jahrhundert einer der höchsten im gesamten Deutschem Reich war, verteilte sich die gesamte Industrieleistung auf zahlreiche einzelne Werkstätten, in denen aus Eisenrohlingen hochwertiger Stahl raffiniert und zu Sicheln, Sensen, Werkzeugen, Schwertern und anderen Schneidwaren weiterverarbeitet wurde. Das Roheisen wurde über die Bergische Eisenstraße aus dem Siegener Raum importiert, die Holzkohle für die Schmiedefeuer wurde vor Ort in Kohlenmeilern gewonnen.

Die Erzeugnisse wurden anschließend in ganz Europa vertrieben. Erst mit dem Aufkommen von Dampfmaschinen (später Elektromotoren) und dem Bau von Kohlenwegen aus dem Ruhrgebiet (später Eisenbahnen) verließen die Betriebe die engen, feuchten und dunklen Täler und siedelten sich auf den verkehrstechnisch besser erschlossenen Höhenzügen an… mehr auf Wikipedia.

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