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Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Das 21er Haus ist ein Gebäude, das 1958 als österreichischer Pavillon zur Expo 58 in Brüssel errichtet und 1962 bis 2001 in Wien, Österreich als Museum des 20. Jahrhunderts (Spitzname 20er Haus) bzw. als Dependance des aus ihm hervorgegangenen Museums moderner Kunst genutzt wurde. Es wurde dazu von Brüssel in den Schweizergarten im 3. Wiener Gemeindebezirk, Landstraße, transferiert.

Am 15. November 2011 wurde das Gebäude nach Um- und Ausbau als Dependance der Österreichischen Galerie Belvedere wiedereröffnet und trägt nun in Hinblick auf die Kunstbetrachtung aus heutiger Sicht den Namen 21er Haus. Es zeigt nun österreichische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts im internationalen Kontext und wird von seiner Leitung als Museum für zeitgenössische Kunst definiert.

Beim 20er Haus (auf Wienerisch meist Zwanz’ger-Haus genannt), seit 2011 21er Haus, handelt es sich um den von Karl Schwanzer entworfenen Österreich-Pavillon bei der Weltausstellung 1958 in Brüssel. Er wurde mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Die an vier Pylonen hängende Stahlkonstruktion wurde nach der Weltausstellung zerlegt, von Belgien nach Österreich transportiert und an der Arsenalstraße 1 im Schweizergarten wieder aufgestellt. Offene Bereiche und das Erdgeschoß wurden verschlossen bzw. überdacht.

Mit einer Eröffnungsausstellung wurde das Gebäude als Museum des 20. Jahrhunderts (M20) am 20. September 1962 eröffnet. Über das neue Museum und die erste Ausstellung, Kunst von 1900 bis heute, hieß es, das Museum stelle einen solchen Einbruch in die Wiener Museumstradition dar, „dass man sich unwillkürlich beim ersten Betreten des Museums wie auf exterritorialem Boden vorkommt“. Werner Hofmann, bis 1969 Gründungsdirektor des M20, schrieb anlässlich der Eröffnung: „Das neue Haus besitzt die Signatur unseres Zeitalters, seine räumliche Anlage trägt dem Umstand Rechnung, dass die Kunst dieses Jahrhunderts ein kraftvolles, oft aggressives Selbstbewusstsein zur Schau trägt, das nach Weite und Offenheit verlangt“. Das Museum war das erste von der seit 1918 bestehenden Republik Österreich neu erbaute.

1969 bis 1979 fungierte Alfred Schmeller als Direktor, gefolgt von Dieter Ronte, bis 1989 erster Direktor des Museums Moderner Kunst (Haupthaus ab 1979: Gartenpalais Liechtenstein). Es nützte nun das 20er Haus als Ausstellungshalle, bis das mumok 2001 in sein neues Haus im neuen Museumsquartier (ehemalige Hofstallungen) umzog… mehr auf Wikipedia.

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