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Foto © Hans Peter Schaefer, under CC-BY-SA 3.0, file: Schloss Belvedere, Wien, Österreich.

Sehenswürdigkeit Category: Wahrzeichen

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Das Schloss Belvedere (von italienisch „schöne Aussicht“) in Wien, Österreich, ist eine von Johann Lucas von Hildebrandt (1668–1745) für Prinz Eugen von Savoyen (1663–1736) erbaute Schlossanlage (seit 1850 im Bezirk Landstraße). Das Obere Belvedere und das Untere Belvedere (benannt aufgrund ihrer Lage auf einem südlich der damaligen Stadt ansteigenden Hang) bilden mit der verbindenden Gartenanlage ein barockes Ensemble. Die beiden Schlossbauten beherbergen heute die Sammlungen des Belvedere (Österreichische Galerie Belvedere) und Räumlichkeiten für Wechselausstellungen. Am 15. Mai 1955 wurde im Oberen Belvedere der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet.

Prinz Eugen hatte sich, beginnend 1697, in der Himmelpfortgasse in der ummauerten Stadt Wien von Johann Bernhard Fischer von Erlach sein Stadtpalais (heute aus Marketinggründen als Winterpalais beworben) errichten lassen. 1702 wurde Johann Lucas von Hildebrandt vom Bauherrn beauftragt das Palais fertigzustellen.

Das Winterpalais war erst teilweise fertiggestellt, als Prinz Eugen 1714 Hildebrandt beauftragte, für ihn nunmehr zusätzlich ein Gartenpalais außerhalb der ummauerten Stadt zu errichten. Der Prinz hatte dazu ab 1697, unmittelbar neben einem seiner militärpolitischen Gegner, Heinrich Franz von Mansfeld, ein Grundstück angekauft. Mansfeld ließ sich von Hildebrandt ein Palais errichten, dessen Rohbau bis 1704 fertiggestellt war. Graf Mansfeld verstarb allerdings 1715, ohne sein Palais fertiggestellt zu haben. Sein Areal wurde von 1716 bis 1728 zu Palais und Garten der Fürstenfamilie Schwarzenberg ausgebaut.

Fürst Schwarzenberg ließ diese Umgestaltung bzw. Fertigstellung allerdings nicht weiter von Hildebrandt betreuen, der nun für seinen Nachbarn Prinz Eugen tätig war, sondern beauftragte Eugens früheren Auftragnehmer Johann Bernhard Fischer von Erlach… mehr auf Wikipedia.

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