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Foto © Adrian Michael, under CC-BY-SA 3.0, file: Rote Fabrik in Zürich, Schweiz.

Sehenswürdigkeit Category: Museen

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Die Rote Fabrik ist ein ehemaliges Fabrikareal in Zürich, Schweiz, das heute als Kulturzentrum genutzt wird. Sie wird so genannt, weil die Gebäude aus roten Backsteinen bestehen; mitunter aber auch, weil Linksparteien sich für ihre Umnutzung einsetzten.

Die Rote Fabrik wurde 1892 nach Plänen des Architekten Carl Arnold Séquin für die Seidenfirma Henneberg erbaut; 1899 erfolgte die Übernahme durch die Seidenwebereien Stünzi Söhne aus Horgen. 1940 wurde die Fabrik von der ITT-Tochter Standard Telephon & RadioAG übernommen. 1972 erwarb die Stadt Zürich die Fabrik und plante, das Gebäude abzureissen, um die Seestrasse verbreitern zu können.

Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) lancierte im September 1973 eine Volksinitiative für den Erhalt der Roten Fabrik und die Umwandlung in ein Kulturzentrum. Obwohl die Stadtzürcher Bevölkerung 1977 die SP-Initiative deutlich annahm, verschwand das Anliegen vorerst in den Akten. Nur vereinzelt konnten Ende der 70er Jahre Kultur-Veranstaltungen in der Roten Fabrik durchgeführt werden.

Am 25. Oktober 1980 wurde (vorerst provisorisch) das Kulturzentrum Rote Fabrik eröffnet. Musik und Theater bildeten das Schwergewicht der Aktivitäten, und allbekannt war das organisierte selbständige Veloflicken (autonome Fahrradreparatur). Manche freie Theatergruppen, die in der Szene zunehmenden Einfluss gewannen, gaben in der Roten Fabrik ihr Debüt. Auch das Taktlos Festival wird dort veranstaltet.

1981 wurde die Rote Fabrik unter Denkmalschutz gestellt und 1985 das Restaurant Ziegel oh Lac (als Anspielung auf das Hotel Baur au Lac). 1987 wurde der Verein Shedhalle gegründet, der seither auf dem Gelände der Roten Fabrik die gleichnamige Institution für zeitgenössische und kritische Kunst führt. In einer Volksabstimmung wurde 1987 darüber entschieden, dass die Rote Fabrik als alternatives Kulturzentrum genutzt und auch subventioniert werden sollte. Seit dieser hat die F+F Schule für Kunst und Design ihr Malatelier in der Roten Fabrik… mehr auf Wikipedia.

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