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Photo © Clemensfranz, under CC-BY-SA 3.0, file: Struve-Bogen (Hammerfest)

Sehenswürdigkeit Category: Weltkulturerbe

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Der skandinavisch-russische Meridianbogen oder kurz Struve-Bogen, benannt nach dem deutschbaltischen Astronomen Wilhelm von Struve (1793–1864), ist eine Gradmessung, die aus einem langgestreckten Netz geodätischer Vermessungspunkte besteht. Er hat etwa den Verlauf eines Meridianbogens und ist fast 3000 km lang. Seine durch Triangulation versteifte doppelte Punktkette wurde von 1816 bis 1852 unter der Aufsicht Struves und des russischen Offiziers Carl Tenner (1783–1859) errichtet, um zur genauen Bestimmung der Erdfigur (Größe, Form, Abplattung) in Nord- und Osteuropa zu dienen.

Der Struve-Bogen zählt zu den genauesten und größten Projekten der damaligen Erdmessung und wird international unter Federführung der Fédération Internationale des Géomètres (Internationale Vereinigung der Vermessungsingenieure, FIG) betreut.

Der Struve-Bogen reicht von Fuglenes (bei Hammerfest in Nord-Norwegen) bis Stara Nekrassiwka (bei Ismajil, Ukraine, am Schwarzen Meer) und durchläuft dabei von Norden nach Süden das Gebiet der Staaten Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Ukraine und Moldawien. Er erstreckt sich damit in Nord-Süd-Richtung über insgesamt 2821,833 km. Der Struve-Bogen besteht aus insgesamt 265 Vermessungspunkten, die 258 Hauptdreiecke bilden. Hierzu kommen über 60 Nebenvermessungspunkte… mehr auf Wikipedia.

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